Rhein-Zeitung berichtet über den münz silvesterlauf

Rhein-Zeitung berichtet über den münz silvesterlauf

Hier könnt Ihr den Artikel der Rhein-Zeitung zum münz silvesterlauf lesen

Montabaur/Bad Kreuznach/ Waldböckelheim
Rötsch landet auf dem undankbaren vierten Platz
01.01.2018, 17:59 Uhr

Die Silvesterläufe liegen voll im Trend – und auch die Rhein-Hunsrücker Athleten waren bei den Rennen in Montabaur, Bad Kreuznach und Waldböckelheim gut unterwegs. Ein Blick auf die Ergebnisse der regionalen Starter:

Die vier Erstplatzierten über 10,7 Kilometer beim Münz-Silvesterlauf in Montabaur hielten sich schon bei der Startfreigabe ganz vorne auf: Sieger Sören Kah (mit Sonnenbrille), Markus Schweikert (rechts daneben mit Startnummer 209), Semere Fsehatsion (im roten Trikot der LG Rhein-Wied, Startnummer 1089) sowie der Sevenicher Christian Rötsch (links) von der LLG Hunsrück, der auf dem vierten Rang unter 759 Finishern landete. Fotos: René Weiss
Die vier Erstplatzierten über 10,7 Kilometer beim Münz-Silvesterlauf in Montabaur hielten sich schon bei der Startfreigabe ganz vorne auf: Sieger Sören Kah (mit Sonnenbrille), Markus Schweikert (rechts daneben mit Startnummer 209), Semere Fsehatsion (im roten Trikot der LG Rhein-Wied, Startnummer 1089) sowie der Sevenicher Christian Rötsch (links) von der LLG Hunsrück, der auf dem vierten Rang unter 759 Finishern landete. Fotos: René Weiss
Foto: René Weiss

Montabaur

Der Münz-Silvesterlauf ist seit Sonntagnachmittag nicht nur eine weitere Austragung traditionsreicher, er entwickelt sich in jeglicher Hinsicht auch von Jahr zu Jahr weiter: er wird immer noch größer, seine Spitzenläufer namhafter und die Zeiten folglich schneller. Unter der Woche hatte sich Langstrecken-Ass Sören Kah erstmals für den Crosslauf durch die Wälder am Rande Montabaurs angemeldet, und dass der beste Europäer des Frankfurt-Marathons von 2012 bei der Siegerehrung auch ganz oben stehen sollte, war beinahe schon vorauszusehen. Silvesterläufe hat der bis Mitte Januar noch 35-Jährige schon einige bestritten, den großen in Trier zum Beispiel oder den im österreichischen Peuerbach, aber nur 25 Kilometer entfernt von seiner Heimat Birlenbach-Fachingen gab Kah seine Premiere. „Ich wollte Silvester bei meiner Familie verbringen, und deshalb habe ich mich diesmal für das regionale Event entschieden“, erklärte der Sieger, der über die längste angebotene Strecke von 10,7 Kilometern 35:43 Minuten benötigte und somit den den Streckenrekord von Markus Schweikert aus dem Jahr 2015 um 50 Sekunden nach unten drückte. Jener Markus Schweikert, der bis dato bei jeder Teilnahme in der Westerwälder Kreisstadt gewonnen hatte – viermal über fünf und zweimal über 10,7 Kilometer – und nun zum ersten Mal das Nachsehen hatte. „Das tut mir für Markus zwar etwas leid, aber darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen“, schmunzelte Kah im Ziel. Diesmal belegte der 23-jährige Seriensieger von der LG Maifeld-Pellenz Rang zwei. 44 Sekunden hinter Kah, aber immerhin auch noch 6 Sekunden schneller als bei seinem Sieg von 2015. Platz drei ging an Semere Fsehatsion (LG Rhein-Wied).

Auf dem undankbaren vierten Platz landete der Sevenicher Christian Rötsch von der LLG Hunsrück. Nach starken 38:54 Minuten kam Rötsch ins Ziel und wurde in seiner Altersklasse M35 hinter Kah Zweiter. Oldie Dieter Mallmann von der LLG Hunsrück war in 42:56 Minuten Schnellster in seiner Altersklasse M55. Im Gesamteinlauf belegte Mallmann Platz 14 unter 759 Finishern. Platz 12 ging an den Kastellauner Thomas Wendling vom Hunsrück-Marathon-Verein, der nach 41:44 Minuten die Ziellinie überquerte.

Starke Ergebnisse aus Rhein-Hunsrücker Sicht gab es auch beim 5-Kilometer-Lauf in Montabaur zu notieren: Der Bad Salziger Christoph Gräff vom Sebamed-Running-Team wurde Vierter in 19:29 Minuten. Platz acht ging an Lennart Rüdel von der LLG Hunsrück, gefolgt von Benjamin Loskant von der LG Boppard, der Neunter wurde. Platz 15 unter den 585 Finishern erkämpfte sich Laurin Rüdel von der LG Boppard. Es gewann Christian Steffes vom SV Urmitz in 18:08 Minuten.

1570 Teilnehmer machten sich diesmal auf den Weg nach Montabaur, um das Jahr sportlich ausklingen zu lassen.

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